Häcksler Test 2017: Die Testsieger

Häcksler im Test

Der Häcksler (auch: Hacker, Schredder), neben dem Rasenmäher das wahrscheinlich wichtigste technische Gartengerät zur Erledigung der Gartenarbeit.

Große Haufen von Gartenabfällen jeglicher Art verwandeln sich mit Hilfe des Gartenhäckslers in nährstoffreiches, bestes Ausgangsmaterial zum Mulchen oder Kompostieren.

Welche Gartenhäcksler mehr und welche weniger zu empfehlen sind, darüber geben wir Auskunft in unserem Häcksler Test 2017.

Empfehlung Gartenhäcksler

Atika AMA 2500
Preis: 109,90€
Zuletzt aktualisiert am 24.07.2017
  • einfache Bedienung
  • schneller Standortwechsel
  • kraftvoller Elektromotor

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Beschaffenheit

Der Zweck eines Häckslers besteht darin, Gartenabfälle um ein Vielfaches des ursprünglichen Volumens zu zerkleinern. Dadurch lässt sich das gehäckselte Schnittgut nicht nur leichter transportieren, sondern findet auch noch Verwendung als Mulch oder Kompost.

Bei den zu zerkleinernden Gartenabfällen handelt es sich in der Regel um Schnittgut von Bäumen, Sträuchern, Hecken und Stauden.

Gartenhäcksler sind so gebaut, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. In der Regel bestehen Gartenhäcksler aus einem Gehäuse, einem Elektromotor mit 230 V, sich rotierende Messer oder eine sich drehende Messerwalze, zwei Rädern zum transportieren und einem Auffangkorb, zum auffangen des Häckselguts.

Gartenhäcksler Benzin

Zwar sind Gartenhäcksler zu gewöhnlich mit einem Elektromotor bestückt. Jedoch existieren auch Varianten mit einem Benzinmotor. Benzin Häcksler sind deutlich leistungsstärker als die elektrisch betriebenen Modelle.

Durch die höhere Leistungsfähigkeit in Kombination mit den größeren Schnittwerkzeugen, können Benzin Häcksler sogar ganze Gehölze komplett einziehen und in kürzester Zeit häckseln.

Da Benzin Häcksler ohne einen Stromanschluss auskommen, sind diese mobil einsetzbar. Jedoch sind Benzin Häcksler für den normalen Gartengebrauch definitiv überdimensioniert.

Typen: Walzen- vs. Messerhäcksler

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Typen von Gartenhäckslern – je nachdem, wie die Gartenabfälle zerkleinert werden.

Sowohl der Walzen-, wie auch der Messerhäcksler haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Walzenhäcksler

Walzenhäcksler sind leiser im Betrieb.

In Ihnen rotiert eine zahnartige Schneidewalze. Zwischen der sich drehenden Schneidewalze und einer andruckplatte wird das Holz zerquetscht und zerkleinert. Äste und anderes Schnittgut werden durch das langsame drehen der Schneidewalze automatisch in den Häcksler gezogen. Dadurch unterstützt der Walzenhäcksler Sie beim Einzug von längeren Ästen, Stöckern und dergleichen. Doch auch der Geräuschpegel ist wesentlich niedriger.

Die Struktur des hineingegebenen Häckselguts bleibt im Wesentlichen erhalten, da die Gartenabfälle lediglich aufgebrochen werden.

Frische Gartenabfälle können dem Walzenhäcksler gegebenenfalls Probleme bereiten. In dem Sinne, dass die Abfälle nicht wirklich gut zerkleinert werden. Gerade bei Hölzern kann dies der Fall sein.

Messerhäcksler

Messerhäcksler verfügen über schnell rotierende Klingen im Inneren. Die Klingen zerkleinern die hineingegebenen Gartenabfälle in einen Bruchteil der Zeit, in der eine Schneidewalze dafür bräuchte. Auch kleinere Gartenabfälle wie Stauden, Gräser sowie Laub werden gut zerkleinert.

Doch diese Schnelligkeit hat ihren Preis, in Form eines lauten Betriebsgeräuschs. Messerhäcksler sind von Natur aus die lautere Variante.

Das Häckselgut ist sehr fein, da die hineingegebenen Abfälle mittels der Klingen in kleine „Scheibchen“ geschnitten werden. Eignen tut sich das Häckselgut sehr gut zum Mulchen.

Messer müssen mit der Zeit, je nachdem wie oft der Häcksler im Einsatz ist mal öfter mal weniger, abgenommen und nachgeschliffen werden.

WalzenhäckslerMesserhäcksler
Geringer GeräuschpegelSehr laut im Betrieb
Häckselvorgang braucht seine ZeitHäckselvorgang sehr kurz
Grobes SchnittgutFeines Schnittgut
Einzug von frischen, dünnen Gartenabfällen problematischVerstopft gerne mal

Häcksler kaufen – das gilt es zu beachten!

Sie möchten sich einen Häcksler kaufen? Dann gilt es folgendes beim Kauf zu beachten.

#1 Schnittstärke

Die maximale Schnittstärke gibt an, wie dick das Schnittgut höchstens sein darf.

Bei dem Großteil der derzeit angebotenen Modelle, kann man Äste mit einem Durchmesser von 40 und 45 mm schreddern.

#2 Messerscheibenumdrehung

Je schneller sich die Messerscheiben bzw. die Walzenhäcksler dreht, desto schneller schreddert der Häcksler die Gartenabfälle auch. Unter anderem ist die Motorleistung für die Umdrehungsgeschwindigkeit verantwortlich.

#3 Fangkorbvolumen

Je höher das Volumen des Fangkorbs, desto mehr Häckselgut kann aufgenommen werden und umso seltener muss dieser auch entleert werden. Dadurch spart man Zeit ein, da man seltener den Korb rausziehen, entleeren und wieder reinstecken muss.

Bei den meisten Modellen fasst der Auffangbehälter um die 50 bis 70 Liter.

Häcksler Test

In einem von uns durchgeführten HäckslerTest konnten wir bereits an so einige Gartenhäcksler Hand anlegen. Einen Vergleich der besten Häcksler findest Du daher nachfolgend.

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* Häcksler Testberichte zu den von uns getesteten Modellen findest Du in der Rubrik Testberichte *
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