Gartenarbeit im Juli

Gartenarbeit im Ziergarten

Im Frühjahr gepflanzte Bodendecker zurückschneiden

Bodendecker wie zum Beispiel Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut, welche im Frühjahr gepflanzt wurden sind, sollten Ende Juni bzw. Anfang Juli zurückgeschnitten werden. Hierdurch wird angeregt, dass sich die Triebe besser verzweigen und zügiger einen dichten Teppich bilden.

Weigelien auslichten

Weigelien sollten nach der Blüte verjüngt werden. Ältere einzelne Triebe sind mittels einer Bodenschere bodennah zu entfernen. Ebenfalls sollte man stark verzweigte und störende Seitenzweige entfernen. Der Grund ist: Weigelien bilden vor allem an jungen Trieben Blüten, wodurch die Blütenfülle im Laufe abnehmen kann.

Steppen-Salbei: Zweite Blütezeit anregen

Um dafür zu sorgen, dass der Steppen-Salbei ein zweites Mal im Spätsommer blüht, ist dieser nach der Blüte zu stutzen und zu düngen. Hierzu einfach die verwelkten Blütentriebe mit einer Gartenschere abschneiden – etwa eine Handbreit Abstand zum Boden. Damit sich die Pflanzen schneller erholen, sollten ein paar Blätter erhalten bleiben. Weiterhin schadet es nicht, mineralischen Dünger auszubringen.

Rassen regelmäßig bewässern

Der Juli ist von längeren Trockenperioden geprägt. Damit der Rasen nicht verbrennt, sollte dieser zweimal wöchentlich, für jeweils eine halbe Stunde bewässert werden.

Rasen mähen, jedoch nicht zu kurz

Im Hochsommer sollte man den Rasen nicht zu kurz schneiden und diesen etwas länger als fünf Zentimeter wachsen lassen. Dadurch beschattet sich der Rasen selber und es wird vermieden, dass dieser austrocknet bzw. verbrennt.

Stockrosen säen

Damit Sie sich im nächsten Jahr an der Blüte der Stockrosen erfreuen können, sind die zweijährigen Blütenpflanzen im Juli auszusäen. Die Aufzucht sollte in Einzeltöpfen erfolgen, wobei die jungen Pflänzchen im September in ihren endgültigen Platz auszupflanzen sind.

Damit Stockrosen auch noch einmal im Folgejahr blühen, sollten die Pflanzen nach den verblühen bodennah entfernt werden.

Dahlien stutzen

Dahlien, mit ihren schwerfälligen Blüten, sollten vor der Blüte mit Stutzen stabilisiert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Stiele der Blüten bei zu heftigen Gewitterschauern abknicken.

Nelken vermehren

Nelken können leicht über Steckline vermehrt werden. Hierzu sieben bis elf Zentimeter lange, blütenlose Triebe – wobei die unteren Blätter zu entfernen sind – einfach in Töpfe mit Anzuchterde stecken, an einen sonnigen Platz stellen und das Erdsubstrat stets feucht halten. Innerhalb von vier Wochen sollten sich die ersten Wurzeln bilden.

Algen im Gartenteich abfischen

Bei hohen Temperaturen und einer starken Sonneneinstrahlung, wie es im Sommer so üblich ist, breiten sich Algen im Gartenteich explosionsartig aus. Teichpflanzen wie Hornblatt, Froschbiss, Seekanne und Nadelsinne tragen dazu bei, die Algenbildung zu reduzieren, weil Nährstoffe gebunden und das Wasser mit Sauerstoff angereichert wird. Haben Algen bereits die überhand im Teich genommen, hilft nur noch diese mit einem Kescher abzufischen.

Gartenarbeit im Nutzgarten

Gemüsebeete regelmäßig gießen

Bei langanhaltender Trockenheit sind die Blumenbeete regelmäßig zu gießen. Am besten gießen Sie die Blumenbeete in den frühen Morgenstunden, damit die zarten Blätter in der Nachmittagssonne nicht verbrennen.

Brombeeren ernten

Je nach Sorte können die ersten Brombeeren bereits ab Anfang des Monats geerntet werden, sobald die Beeren bei Druck nachgeben. Ernten Sie die Früchte lieber etwas früher als zu spät. Denn überreife Früchte werden oft von Parasitten befallen.

Kiwis auslichten

Die Ranken einer Kiwi können mehrere Meter lang anwachsen. Damit die Früchte reifebedingt ausreichend Sonne erhalten, sollten Sie überlange Triebe großzügig kürzen. Alle fruchtragenden Triebe sind bis zu acht Blätter nach dem Fruchtansatz zu kürzen. Triebe ohne Fruchtansatz oder seitliche, nicht benötigte Triebe können ganz entfernt werden.

Thymian & Oregano ernten

Das volle Aroma entfalten Thymian und Oregano wenn die hellvioletten Dolden aufgeblüht sind. Vor der Ernte sollten die Sträucher trocken gehalten werden – das kommt dem Geschmack zu Gute. Die Zweige am besten mittels einer Gartenschere abschneiden und in kleinen Bündeln an einen trockenen, warmen Ort für ungefähr eine Woche aufhängen. Anschließend können Sie die trockenen Blätter abstreifen und in einem luftdicht verschlossenen Gefäß aufbewahren.

Kompost ab und an wässern

Bei zu starker Trockenheit kommt der Verrottungsprozess etwas zu erliegen. Damit dies nicht geschieht, sollte der Komposthaufen ab und an etwas gewässert werden. Ein bis zwei Gießkannen pro Woche reichen dabei völlig aus.

Blütenstände bei Pflück- und Kopfsalate verhindern

Bei starker, langanhaltender Hitze bilden Pflück- und Kopfsalate vorzeitig Blütenstände. Verhindert werden kann das sogenannte „Schießen“, wenn der Salat an einen möglichst kühlen und halbschattigen Platz angebaut wird. Weiterhin ist das Salatbeet mit kühlem Wasser zu gießen.

Letzer Aussaattermin für Buschbohnen

Wenn Sie dieses Jahr noch in den Genuss von Buschbohnen kommen wollen, sollte Sie diese spätestens bis Mitte Juli aussäen. Eignen tun sich Buschbohnen ideal als Folgekultur für Kohlrabi oder Frühkartoffeln.

Letzer Aussaattermin für Möhren

Der letzte Termin um Möhren auszusäen ist Anfang Juni. Vorm Schutz der Möhrenfliege sollte das Möhrenbeet bis zu Ende August mittels eines Schutznetzes abgedeckt werden.

Frühkartoffeln ernten

Im Juli können Frühkartoffeln geerntet werden Zwar können die Knollen noch solange geerntet werden bis das Laub grün ist. Doch verlieren die Knollen im weiteren Verlauf ihren frischen Geschmack und sind daher vor dem vergilben der Blätter zu ernten.

Gurken & Zucchini ernten

Um den Ertrag zu steigern, sollten Pflanzen und hier vor allem Gurken und Zucchini regelmäßig geerntet werden. Im besten Fall alle zwei bis drei Tage.

Erdbeeren pflegen

Damit die Ernte auch im nächsten Jahr üppig ausfällt, benötigen Erdbeeren etwas Pflege. Ausläufer und alte, fleckige Blätter sollten dicht über den Boden abgeschnitten werden. Der Boden um die kleinen Pflänzchen sollte gelockert werden, ohne dabei jedoch die Wurzeln zu beschädigen.

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