Geiztrieb

Als Geiztriebe (auch: Achseltrieb) werden die unfruchtbaren Seitentriebe einer Pflanze bezeichnet. Diese Seitentriebe wachsen aus den Blattachseln zwischen dem Sommer- und dem Blattstiel. Beobachtet werden kann dies etwa bei Tomaten, Tabak oder Weinreben.

Tomaten ausgeizen

Um den Ertrag zu steigern, werden herkömmliche im Garten kultivierte Tomaten (Strauchtomaten) regelmäßig ausgegeizt, d.h. die Geiztriebe werden entfernt. Begonnen werden sollte damit so früh wie möglich.

Das Ausgeizen ist eine wichtige Pflegearbeit, die jedoch oft nicht ausgeführt wird. Werden die Geiztriebe nicht entfernt, verschwendet die Tomatenpflanze unnötig viel Energie in das Triebwachstum, anstatt die Energie voll und ganz in die Fruchtbildung zu stecken. Die Folge ist ein geringerer Ernteertrag.

Außerdem fällt der Wuchs von unausgegeizten Tomatenpflanze buschiger aus. Dann besteht die Gefahr, dass die Teiltriebe samt den Früchten zu schwer werden und die Pflanze umknickt.

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