Gartenschere Test 2017: Die Testsieger

Gartenschere im Test

Was für den Koch das Messer, so für den Gärtner die Gartenschere. Im Garten läuft nichts ohne eine Gartenschere.

Eine Gartenschere ist über das ganze Jahr hinweg im Einsatz. Damit die Freude lange wärt und die Arbeit nicht zur Qual wird, sollte sich nicht für irgendein beliebiges Modell entschieden werden.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welches Modell wir empfehlen können, zeigen wir Ihnen in unserem Gartenschere Test 2017 ausführlich auf.

Gartenschere Test

In einem von uns durchgeführten Gartenschere Test konnten wir bereits an viele Geräte Hand anlegen. Eine Übersicht der besten Gartenscheren finden Sie nachfolgend.

Felco Nr.2
Saftrille
Drahtabschneider
Stoßdämpfer
Ast-Ø
22 mm
Preis
36,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
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Gardena 8790-20
Saftrille
Drahtabschneider
Stoßdämpfer
Ast-Ø
25 mm
Preis
23,93€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
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Felco Nr. 6
Saftrille
Drahtabschneider
Stoßdämpfer
Ast-Ø
20 mm
Preis
33,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
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Abbildung
Modell Felco Nr.2 Gardena 8790-20 Felco Nr. 6
Saftrille
Drahtabschneider
Stoßdämpfer
Ast-Ø
22 mm 25 mm 20 mm
Preis
36,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
23,93€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
33,95€
 
Zuletzt aktualisiert am
27.04.2017 09:29
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Gartenschere Testsieger – Der Testsieger unter den Gartenscheren, die Felco Nr. 2. Die Felco Nr. 2 kommt mit einer Saftrille, einem Drahtschneider und einem Dämpfungssystem daher. Bezüglich der Qualität gibt’s nur ein großes Kompliment auszusprechen. Außerdem liegt die Gartenschere ausgesprochen gut in der Hand und die Bestandteile lassen sich einzeln austauschen.

Aufbau & Beschaffenheit

Egal ob zum Schneiden von Ästen und Zweigen, zum Stutzen von Obstgehölzen oder zum kürzen von Kräuterpflanzen, eine Gartenschere ist immer dann gefragt wenn vom Durchmesser her nicht ganz so dicke Pflanzenteile zu trennen sind.

Bestehen tut eine Gartenschere aus zwei gehärteten Stahlklingen, zwei rutschfesten Griffen, eine Feder und einem Feststeller, mit dem sich selbst öffnete Scheren arretieren lassen. An den Klingen findet sich oft noch eine Kerbe zum abschneiden von Draht.

Gartenscheren: Typen

Zwei Typen von Gartenscheren werden voneinander unterschieden, die Bypass- von der Amboss Gartenschere. Die Unterscheidung rührt hauptsächlich vom Schnittprinzip her.

Bypass Gartenschere

Bypass Gartenscheren (auch: Rosenscheren) verfügen über zwei aneinander vorbeigleitende schneidende Klingen. Die Klingen schneiden nah aneinander vorbei, wodurch ein präziser Schnitt garantiert wird.

Eine Bypass Gartenschere sorgt für einen scharfen, präzisen und sauberen Schnitt. Die Pflanzen werden kaum verletzt und daher wird dieser Typ von Gartenschere vornehmlich zum Schneiden von  feinen Blumen, Kräutergewächsen und Rosen verwendet.

Vorteile

  • Präzise, saubere Schnitte
  • Pflanzen werden nicht verletzt

Nachteile

  • Nicht geeignet zum Schneiden von dickeren Ästen und Sträuchern
  • Im Vergleich zur Amboss Schere höherer Kraftaufwand erforderlich

Amboss Gartenschere

Bei einer Amboss Gartenschere gleiten die beiden Klingen nicht aneinander vorbei, sondern die Schneideklinge setzt auf die gegenüberliegende Oberfläche, den sogenannten Amboss auf. Präzise, saubere Schnitte sind dadurch nicht wirklich möglich. Geschnitten wird stumpf, wodurch die Pflanze womöglich leichte Schäden an der zu schneidenden Stelle davontragen kann.

Dafür sind Amboss Gartenscheren insgesamt robuster und der aufzuwendende Kraftaufwand ist geringer als bei Bypass Gartenscheren. Eignen tut sich eine Amboss Gartenschere daher vor allem bei dickeren Ästen.

Vorteile

  • Geringerer Kraftaufwand erforderlich
  • Dicke Äste können problemlos geteilt werden

Nachteile

  • Präzise Schnitte schwer möglich
  • Gerade für kleine feine Pflanzen besteht Verletzungsgefahr

Gartenschere kaufen – das gilt es zu beachten!

Sie möchten sich eine Gartenschere kaufen? Damit es zu keinem Fehlkauf wird, sollten Sie einige Dinge beachten.

Neben einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung, vor allem in Bezug auf die Klinge, spielen noch weitere Kriterien eine entscheidende Rolle.

#1 Griff

Gerade wenn man viel mit einer Gartenschere arbeitet, sollte diese angenehm, fest und sicher in der Hand liegen. Beim Schneiden sollte der Griff in der Handfläche nicht unangenehm drücken.

Günstige Modelle sind oft zu klein, da hier an Materialkosten gespart wurde. Die Folgen können  Quetschungen und Verletzungen an den Händen sein.

Auch sollten für Linkshänder ausgelegte Scheren nicht von Rechtshänder genutzt werden.

Neuere Modelle sind mit speziellen weichen Komponenten aus Kunststoff ausgestattet, womit die Scheren angenehm in der Hand liegen.

Doch die entscheidendste Rolle beim Griff spielt die Ergonomie. Die Griffe sind von der Form her verschieden und so hilft es oft nur, die einzelnen Scheren selber in der Hand zu halten, um die vom Griff her perfekte Gartenschere auszuwählen.

#2 Öffnungsweite

Die Öffnungsweite, also wie weit sich die Schere von selbst öffnet, kann bei neueren Modellen verstellt werden. Dadurch ist eine Gartenschere individuell an unterschiedlich große Handgrößen anpassbar.

Auch kann durch das richtige Verstellen der Öffnungsweite, der aufzuwendende Kraftaufwand beim Schneiden minimiert werden.

#3 Gewicht

Eine Gartenschere sollte zwar über ausreichend Gewicht verfügen, um beim Schneiden genügend Druck auf Äste oder Bambusrohre aufzubauen. Dennoch sollte die Schere nicht allzu Schwer sein, da bei längerem arbeiten ein zu hohes Gewicht doch ganz schön unangenehm ist.

Ein gutes Gewicht für eine Gartenschere liegt zwischen 200 und 250 Gramm.

#4 Schneiddurchmesser

Das schneiden von Rosen, Stauden, Zweigen und Kräutergewächse stellt für die meisten Gartenscheren kein Problem dar. Doch beim Thema  Äste kommt eine Gartenschere an ihre Grenzen. Der Schneiddurchmesser gibt die maximal zu schneidende (Ast-) Dicke an.

#5 Separat erhältliche Einzelteile

Qualitativ hochwertige Gartenscheren sollten zwar bei sachgemäßer Nutzung mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte halten. Dennoch kann es mal vorkommen das einzelne Teile bereits vorher den Geist aufgeben. Dann ist es schön wenn man die betreffenden Teile auch separat erwerben kann, um sich nicht wieder eine komplett neue Schere anschaffen zu müssen.

Daher bieten Hersteller wie Felco, Klingen, Federn und das Gewinde zum Einzelauf an.

Aufbewahrung & Pflege

Damit die Freude an einer Gartenschere lange wärt, gilt es einige Dinge bezüglich der Aufbewahrung und Pflege zu beachten.

Gartenschere richtig aufbewahren

Damit eine Gartenschere keinen Rost ansetzt, sollte diese nicht einfach im Freien liegengelassen werden, wo sie dem Regen ausgesetzt ist. Am besten die Schere gleich nach dem Gebrauch wieder in den dafür vorgesehenen Platz befördern.

Aufbewahrt werden sollte die Gartenschere an keinem zu feuchten Ort. Am besten kühl und trocken lagern, wie zum Beispiel einem Gartenschuppen oder einem Keller.

Wenn die Gartensaison endet, sollte die Gartenschere ihrer wohlverdienten Pflege unterzogen werden. Hierzu ist die Schere in ihre beweglichen Einzelteile zu zerlegen und diese sind mit einem feuchten Tuch gründlich sauber zu wischen. Anschließend sollten Sie alles wieder zusammenzusetzten und die metallischen Stellen, wie die Klinge oder die Sprungfeder etwas einölen damit kein Rost ansetzt.

Gartenschere richtig pflegen

Die Griffe der meisten Gartenscheren sind mit einem Kunststoffgemisch überzogen, welches sowohl auf Handschweiß, Fette und Öle, wie auch auf Sonnenlicht empfindlich reagiert. Bei intensivem und längerem Gebrauch kann der Kunststoff porös werden und letzten endlich brechen. Daher sind die Griffe nach starkem Gebrauch mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

Immer dann wenn eine Gartenschere zum Rückschnitt kranker oder mit Pilzen befallenen Pflanzen genutzt wurde, ist die Reinigung besonders wichtig, da sonst die Gefahr der Übertragung von Krankheitserreger auf gesunde Pflanzen besteht. In diesem Fall sollten Sie die Klingen mit etwas Spiritus oder hochprozentigem Alkohol sauber wischen.

Ab und an sollte auf die Verbindungsstücke und die Scharniere etwas Öl getröpfelt werden, damit diese geschmeidig bleiben.

Wenn die Gartenschere nicht mehr gut schneidet, ist es an der Zeit diese zu schleifen. Einige Hersteller bieten spezielle Schleifwerkzeuge und -Steine an.

Auch sollte vermieden werden zu dicke Äste oder andere Materiellen zu schneiden, für die die Gartenschere eigentlich nicht vorgesehen ist.