Rasensamen Test 2017: Die Testsieger

Rasensamen im Test

Wenn es grünt und blüht ist der Frühling nicht mehr weit. Nur noch eine Sache kann dann die Freude an den Frühlingsanfang verderben, ein unschöner Rasen.

Doch gerade dann wenn der Winter sehr kalt und feucht war, ist ein löchriger, mit Unkraut versehrter und vom Farbton her bräunlicher Rasen keine Seltenheit. Dann heißt es Rasen vertikutieren und neu aussäen.

Bei der Wahl der Samen kann einiges falsch gemacht werden. Damit Sie das für Ihre Bedürfnisse richtige Saatgut erwerben, stellen wir in unserem Rasensamen Test die besten Saatgutmischungen vor.

Rasensamen ist nicht gleich Rasensamen

Rasensamen werden in einer Mischung aus den verschiedensten Sorten angeboten. Dadurch ergeben sich auch die preislichen Unterschiede.

Qualitativ hochwertige Rasensamen zeichnen sich durch einen dichten langsamen Wuchs, einer hohe Keimquote und einer starken Trittfestigkeit aus. Die genaue Zusammensetzung der Mischung unterscheidet sich aufgrund des Verwendungszwecks.

Für die meisten Mischungen gilt, je höher der Preis, desto qualitativ hochwertiger ist auch die Mischung. Bei minderwertigen Mischungen bildet sich vergleichsweise viel Unkraut aus.

Rasensamen kaufen – das gilt es zu beachten!

Sie möchten sich Rasensamen kaufen? Damit es zu keinem Fehlkauf wird, sollten Sie einige Dinge beachten. Neben den Standorteigenschaften spielen auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle.

#1 Standorteigenschaften

Jede Rasensamen Saatgutmischung ist für andere Standorte ausgelegt. Aufgrund dessen, sind die richtigen Rasensamen für den richtigen Boden und Standort zu erwerben. Unterschieden wird, ob der Boden feucht oder trocken, der Standort sonnig oder schattig ist und wie die genaue Beschaffenheit des Bodens ausfällt.

#2 Art der Nutzung

Bereits beim Anlegen eines neuen Rasens sollte man sich über dessen Zweck voll bewusst sein. Die Frage lautet, für was soll der Rasen hauptsächlich genutzt werden? Soll der Rasen beispielsweise für sportliche Aktivitäten genutzt werden, sollte man sich für besonders wiederstandfähige Rasenmischungen entscheiden. Andererseits reicht bei geringer Beanspruchung eine Gebrauchsrasen Mischung vollends aus.

#3 Pflegeaufwand

Vor dem Kauf sollten Sie sich genau überlegen, wie viel Zeit Sie zum pflegen des Rasens aufwenden möchten bzw. können. Hierzu gehört im speziellen das bewässern, mähen und düngen. Gerade mit Ziergrassorten ist ein hoher Pflegeaufwand verbunden. Wohingegen sich der Pflegeaufwand bei Gebrauchsrasen stark in Grenzen hält.

Schritt-für-Schritt zum Traumrasen

Es ist nicht nur damit getan, die Rasensamen auf eine Fläche auszusäen. Für einen saatgrünen, prachtvollen Rasen muss schon etwas mehr getan werden.

1. Boden vorbereiten

Vor der Aussaat ist der Boden gründlich zu lockern und umzugraben. Steine, Äste, grobe Wurzeln und sonstige Verunreinigungen sind zu entfernen. Um die Bodenbeschaffenheit zu verbessern, kann lehmigem Boden Sand und sandigem Boden Torf zugemischt werden. Anschließend sollte der Boden mit einem Rasenrechen gleichmäßig zerkrümelt werden.

Bei einem schon vorhandenen Rasen sollten Sie etwas anders vorgehen. Hier ist zuerst ein Tiefenschnitt vorzunehmen und anschließend muss die Rasenfläche vertikutiert werden.

2. Saatgut und Dünger anbringen

Erst ab einer Bodentemperatur von 10° C keimt das Saatgut optimal auf. Der perfekte Zeitpunkt zur Aussaat ist Anfang Mai und dann erst wieder Mitte September. Zu dieser Zeit ist der Boden ausreichend warm und regelmäßig auftretende Regenschauer sorgen für die Bewässerung. Auch ist die Sonneneinstrahlung noch nicht arg stark, wodurch nicht die Gefahr besteht, dass die Keimlinge verbrennen. Die Aussaat ist gleichmäßig zu verteilen.

3. Boden regelmäßig bewässern

Gerade in den ersten Wochen sollte darauf geachtet werden, dass der Boden ausreichend feucht ist. Auf keinen Fall darf der Boden in den ersten zwei bis drei Wochen austrocknen, da sonst auch die Keimlinge vertrocknen könnten. Daher ist die Rasenfläche bei Trockenheit täglich zu wässern. Bewässert werde sollte der Boden gleichmäßig.

4. Rasen zum ersten mal mähen

Der erste Schnitt sollte nicht allzu kurz ausfallen. Ideal ist eine Höhe von 5 cm. Erfolgen sollte der erste Schnitt, sobald die Halme eine Höhe von  10 cm erreicht haben.

Die Pflege des Rasens

Damit der Rasen nicht seinen starken Wuchs oder seinen prachtvollen grünen Ton verliert, ist dieser ausreichend zu pflegen.

Richtige Schnitthöhe

Bei einem zu tiefen Schnitt kann das Gras verletzt werden und treibt dadurch im Anschluss schlechter wieder aus.

Außerdem kann das Gras gerade im Sommer bei einem zu tiefen Schnitt austrocknen. Eine gute Schnitthöhe beträgt in etwa 40 bis 45 mm.

Regelmäßige Düngung

Der Rasen entzieht dem Boden wertvolle Mineralstoffe. Hierdurch kann es zu einer blassen Grünfärbung und einem lückenhaften Erscheinungsbild kommen. Entgegengewirkt werden kann dem durch eine regelmäßige Düngung.

Rasensamen Test

In einem von uns durchgeführten Rasensamen Test konnten wir einige Saatgutmischungen auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Eine Übersicht der besten Rasensamen finden Sie nachfolgend.

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Fragen und Antworten (FAQ)

Wie lange kann man Rasensamen lagern?

Rasensamen können ohne Bedenken mehrere Jahre gelagert werden. Die Samen sind dabei kühl und trocken zu lagern. Doch mit stetigem Alter sinkt die Keimquote. Liegt diese beispielsweise bei frischen, höchstens ein Jahr alten Samen noch bei über 95 %, verringert sich diese jährlich um bis zu 10 %. Das Bedeutet, dass nach ein paar Jahren nur noch die Hälfte der Samen aufkeimen.

Wie lang ist die Keimdauer?

Je nach Sorte, Bodenbeschaffenheit und den Wetterverhältnissen keimen die Samen innerhalb von sieben bis zwanzig Tagen auf.

Warum sind Rasensamen so teuer?

Die Herstellung von qualitativ hochwertigen Rasensamen ist äußerst (zeit-) aufwändig und damit auch sehr teuer. Die Anforderungen die an einen Rasen gestellt werden sind ausgesprochen hoch. Dieser muss langsam wachsen, spät blühen, sowie tritt- und trockenresistent sein. Die Samengewinnung aus solchen Sorten ist sehr zeitaufwändig und die Erträge fallen im Vergleich zu Futtersorten sehr bescheiden aus. Das ist auch der Grund warum gute Rasensamen auch so teuer sind.

Bei billigen Rasensamen handelt es sich oft um Futtergrass für Weidetiere. Diese können mit der Zeit das langsam wachsende Rasengras verdrängen. Auch verträgt Futtergrass keinen wöchentlichen Schnitt, wodurch Löcher entstehen können, welche anschließend von Unkraut befallen werden.

Copyright (Titelbild) – © Moreeetz7 / Fotolia