Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern (auch: Christstern, Adventsstern, Poinsettie) gehört zu den hierzulande beliebtesten Zimmerpflanzen. Für viele wären die weihnachtlichen Festtage ohne einen daheim stehenden Weihnachtsstern einfach nicht dasselbe.

Schade nur, dass der Weihnachtstern bereits nach wenigen Wochen verendet. Und man sich jedes Jahr aufs Neue einen Weihnachtstern anschaffen muss. Muss man?

Mit den richtigen Pflegemaßnahmen bleibt Ihnen der Weihnachtsstern auch bis zum nächsten Weihnachten erhalten. Versprochen.

Weihnachtsstern Pflanze

  • Botanischer Name: Euphorbia pulcherrima
  • Pflanzenfamilie: Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)
  • Wuchshöhe (Freiland): bis zu vier Meter
  • Wuchshöhe (im Topf): bis zu 80 cm
  • Blütezeit: November bis Februar

Der immergrüne, am Hauptstamm verholzende Strauch mit spärlicher Verzweigung erreicht im Freiland Wuchshöhen von bis zu vier Metern.

Heimische Gefilde für den Weihnachtsstern sind Mexiko, sowie flächendeckend Mittel- und Südamerika. In Deutschland wird der Weihnachtsstern zu gewöhnlich als Topfpflanze gehalten.

Die farbigen Hochblätter (Brakteen) werden fälschlicherweise oft für die Blüten gehalten. Jedoch befinden sich die eigentlichen grün-gelblichen Blüten in der Mitte der Hochblätter und fallen unscheinbar aus.

Je nach Standort können ältere, gut verzweigte Weihnachtssterne beinahe ganzjährig Blühen. Während sich die Hauptblütezeit der hierzulande erhältlichen Topfpflanzen zwischen November bis zum Februar erstreckt.

Der Weihnachtsstern setzt nur dann Blüten an, wenn die Pflanze täglich weniger als 12 Stunden Licht ausgesetzt wird. Stichwort: Kurztagpflanze.

Weihnachtstern Pflege

Grundsätzlich bei der Pflege einer Pflanze kommt es darauf an, bestmöglich die Gegebenheiten zu schaffen, die in der Ursprungsregion vorherrschen. Im Falle des Weihnachtsterns handelt es sich um die tropischen Laubwälder Mittel- und Südamerikas.

Anders als man bei den kleinwüchsigen Exemplaren vermuten würde, handelt es sich bei dem Weihnachtsstern um einen stattlichen Strauch, mit Wuchshöhen von bis zu vier Metern.

Standort

Der Weihnachtstern stammt aus tropischen Gefilden und da ist es nicht verwunderlich, dass die Pflanze wahrlich Sonnenverliebt ist.

Optimal ist daher ein sonniger Standort, wie etwa eine nach Osten- oder Westen hin ausgerichtete Fensterbank.

Auch Fensterbänke gen Süden kommen als Standort in Frage. Jedoch ist dann darauf zu achten, dass der Weihnachtstern in den Sommermonaten nicht ganztägig der prallen Sonne ausgesetzt ist. Dann empfiehlt es sich, die Sonneneinstrahlung durch Gardinen oder eine vorstehende Zimmerpflanze zu verringern.

Im Sommer kann der Weichnachtstern auch ins Freie gestellt werden.

Sonderlich schlecht vertragen Weihnachtssterne Zugluft. Die Folge: Abwurf der Blätter. Daher einen Weihnachtsstern nicht für längere Zeit Zugluft aussetzen.

Temperatur

Zum gedeihen und wollbefinden des Weihnachtssterns reichen die gewöhnlichen Zimmertemperaturen völlig aus, wobei die Idealtemperatur bei um die 22° C liegt.

Doch auch höhere und niedrigere Temperaturen kann der Weihnachtsstern gut wegstecken. Nicht mehr ganz wollig fühlt sich der Weihnachtsstern bei unter 15° C und über 26° C.

Wichtig: Beim Transport ist darauf zu achten, den Weihnachtsstern einer zu kalten Zugluft auszusetzen. Daher die Pflanze für den Transport gegebenenfalls mit Papier umwickeln.

Wasser

Der Weihnachtsstern ist kein großer Wassertrinker. Ganz im Gegenteil! Zu viel Wasser schadet der Pflanze nur. Vor allem bei Staunässe reagieren Weihnachtssterne sehr empfindlich. Bei längerer Staunässe werden die Blätter Gelb und im schlimmsten Fall verendet die Pflanze nach nur wenigen Wochen.

Daher ist das Erdsubstrat lediglich leicht feucht zu halten. Ob das Erdsubstrat zu feucht ist, lässt sich leicht herausfinden. Hierzu einfach einen Finger in das Substrat bohren und wenn man bereits leichte Nässe spürt, ist es schon deutlich zu feucht.

Tipp: Gelegentlich das Erdsubstrat vollständig austrocknen lassen und erst nach ein, zwei Tagen diesem wieder Wasser zuführen.

Boden

Bevorzugt von Weihnachtssternen wird ein Boden mit einem ph-Wert zwischen 6,0 bis 6,8.

Düngung

Der Nährstoffbedarf von Weihnachtssternen ist nicht sonderlich hoch.

Eine geringe ein- bis zweimal im Jahr stattfindende Düngung mit Volldünger sollte völlig ausreichen.

Vermehren

Da Weihnachtssterne bereits für kleines Geld im Handel erhältlich sind und eine Vermehrung nicht wirklich leicht ist, spielt diese für den privaten Gebrauch in der Regel keine Rolle.

Vermehrt werden Weihnachtsterne vegetativ, mittels Stecklinge. Eine weitere, erfolgversprechende Methode ist das Abmoosen.

Abschließende Worte zur Weihnachtsstern Pflege

Die Weinachtstern Pflege ist mit leicht einzustufen und erfordert wirklich nicht viel Wissen, geschweige den Zeit. So ist es problemlos für jeden möglich, seinem Weihnachtsstern ein langes Leben zu bescheren.

Nr. 1 Grund, warum der Weihnachtsstern verendet

Zu häufiges Gießen ist der Nummer eins Grund, warum Weihnachtssterne bereits nach kurzer Zeit eingehen.

Weihnachtsstern Sorten

Weltweit sind Züchter mit der Kreation neuer Sorten beschäftigt.

Sorten nach Farben:

  • Rot – Cortez | Red Elf | Mars | Dark Red Annette Hegg | Angelika | Millennium | Lilo | Peterstar | Marlene | Goldfinger
  • Rosa – Cortez Pink | Pink Elf | Da Vinci | Mikkelpink | Pink Peppermint | Nobelstar | Bright Marble Queen | Dorothe | Duespotpink | Duestarapri | Liberty Pink | Sonora Pink
  • Weiß – Cortez White | Mars White | Whitestar | Bright White Princes | Duemoon | Eckes White | Regina | Sonora White‘

Achtung: leicht giftig!

Weihnachtssterne gehören zur Familie der Wolfsmilchgewächse und sind somit – wenn auch nur leicht – giftig.

Wolfsmilchgewächse enthalten eine weiße Flüssigkeit und genau dieser „Milchsaft“ enthält das Gift Euphorbon.

Aus diesem Grund sollten Besitzer von Hunden, Katzen, Vögeln, aber auch Nagetieren darauf aufpassen, dass die Tierchen nicht versehentlich an den Blättern knabbern. Ansonsten kann es zu Vergiftungserscheinungen, wie etwa Erbrechen, Zittern, Magenschmerzen sowie Muskelkrämpfen kommen.

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